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25. April 2012 - 15. Tag gegen Lärm

Das Bild zeigt eine Luftaufnahme einer städtischen Umgebung mit mehreren markierten Lärmemissionsquellen, darunter Bushaltestelle, Baustelle, Industrietestbetrieb, Motorrad, Schulhof, Disco, Altglascontainer, HiFi-Anlage und Straßenverkehr. In der Mitte steht der Slogan 'EMISSION : IMPOSSIBLE' mit der Website www.tag-gegen-laerm.de. Das Bild thematisiert Lärmbelastung und ist Teil einer Präventionskampagne der Unfallkasse NRW.

Ein Tag im Kindergarten kann ganz schön laut sein: Spielzeughandys bimmeln, Polizeiautos tuten, Gleichaltrige schreien. Dieser penetrante Lärm reizt die Nerven und schadet den Kleinen.

Lärm hat gravierende Folgen: Ständige Beschallung quält das empfindliche Gehör und macht Kinder aggressiv und nervös. Doch das ist noch nicht alles, denn lärmgestresste Kinder liegen in ihrer Sprachentwicklung und Konzentrationsfähigkeit oft hinter denen, die ihre Ruhe haben dürfen. Die Unfallkasse appelliert daher an Eltern, zu Hause „Ruhe-Inseln“ zu schaffen und auch das eigene Hörverhalten zu prüfen. Stundenlange Musikberieselung zerrt schließlich auch an erwachsenen Nerven.

Bei der Unfallkasse NRW, bei der rund 580.000 und Kinder aus Tageseinrichtungen versichert sind, ist Lärm schon lange ein Thema der Prävention. So hat sie zusammen mit anderen Unfallversicherungsträgern die Broschüre „Lärmprävention in Kindertagesstätten“ herausgegeben, die unter der Bestellnummer S7 kostenlos bei der Unfallkasse bestellt oder hier heruntergeladen werden kann.

Darüber hinaus wurden Lärmmessungen in Schulen und Kindertagesstätten vorgenommen. Die Einrichtungen werden entsprechend beraten. Zur Lärmminderung und Prävention rät die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen zu verschiedenen Maßnahmen technischer, organisatorischer und pädagogischer Art.

Zunächst können schallabsorbierende Materialien in Räumen eingebaut werden. Dann sollte die Personenanzahl in einzelnen Räumen so weit wie möglich reduziert werden. Es hilft lautere Aktivitäten an andere Orte zu verlagern und schließlich sollte darüber nachgedacht werden, organisatorische Abläufe zu entzerren. Aus pädagogischer Sicht insbesondere in Kindertagesstätten helfen Rückzugsmöglichkeiten wie Ruheräume, Phasen von Unruhe durch etwas lautere Sing- oder Bewegungsspiele zu unterbrechen um anschließend wieder Ruhe und Aufmerksamkeit herzustellen oder Messgeräte mit optischen Anzeigen für Lärm, wie beispielsweise eine „Lärmampel“.

Weitere Informationen finden Sie hier: Tag gegen Lärm