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Auf dem Weg zur guten gesunden Schule
Unter dem Titel „Auf dem Weg zur guten gesunden Schule – Beispiel: Gesamtschule Rosenhöhe“ richtete heute die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, die Gesamtschule Rosenhöhe und die Stadt Bielefeld, Amt für Schule, in der Bielefelder Gesamtschule Rosenhöhe eine Informations- und Dialogveranstaltung aus.
Im Mittelpunkt standen Beispiele guter gesunder Schulpraxis. Ein moderiertes Plenum und die Vorstellung einzelner Projekte und Module veranschaulichten den ganzheitlichen Ansatz, der eine gute gesunde Schule ausmacht. Den Besucherinnen und Besuchern boten sich praxiserprobte Anregungen sowie Möglichkeiten zum intensiven Gedankenaustausch.
Die Initiative zu dieser Veranstaltung ging von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen aus. Sie verleiht seit dem Jahr 2008 den bundesweit einmaligen Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“. Er soll die Gesundheitsförderung und die Prävention an den Schulen im Land stärken und so auf ihre Tagesordnung bringen. Mit ihm werden Schulen nicht nur für ihre gute Arbeit ausgezeichnet, sondern er fördert auch die Verbreitung guter gesunder Schulpraxis. Diesem Ziel diente auch die Veranstaltung an der Gesamtschule Rosenhöhe. Die Gesamtschule Rosenhöhe wurde in den Jahren 2008, 2009 und 2011 mit dem Schulentwicklungspreis ausgezeichnet.
Das Ziel des Schulentwicklungspreises „Gute gesunde Schule“ besteht darin, Schulen zu motivieren, ihre Qualität durch eine integrierte Weiterentwicklung der bildungs- und gesundheitsbezogenen Arbeit zu verbessern.
„Der Schulentwicklungspreis wird an Schulen vergeben, die Gesundheit und Wohlbefinden als wichtige Ressource für die Qualität und das Ergebnis ihrer Arbeit erkannt haben und Gesundheitsförderung auch als Beitrag zur Schulentwicklung verstehen“, schilderte Dr. Gerrit Schnabel, Abteilungsleiter Allgemein- und berufsbildende Schulen in der Hauptabteilung Prävention der Regionaldirektion Westfalen-Lippe der Unfallkasse NRW.
Der Schulleiter der Gesamtschule Rosenhöhe, Diderk Wirminghaus, erläuterte den ganzheitlichen Ansatz, der die Gesamtschule Rosenhöhe zur guten gesunden Schule macht: „Wir begreifen die Gesundheitsförderung als ganzheitliche Aufgabe, die nicht nur auf das physische Wohl bedacht ist. Ganz wichtig ist uns das Klima an unserer Schule, die Zusammenarbeit und die Unterrichtsqualität.“ Dazu führte die Gesamtschule Rosenhöhe beispielsweise 60-minütige Schulstunden mit integrierten Bewegungspausen ein. Weitere Maßnahmen sind u. a. die klimagesunde Schulküche, die Mediathek, Streitschlichter und Spielmöglichkeiten im Außengelände. Die Mediathek wurde mit dem Preisgeld des Schulentwicklungspreises finanziert. Mit der Veranstaltung wollte die Gesamtschule Rosenhöhe auch anderen Schulen – ganz im Sinne des Schulentwicklungspreises - Anregungen dazu geben, Gesundheitsförderung ganzheitlich in den Schulalltag zu integrieren.
Die Verbreitung einer gesunden Schulpraxis unterstützte auch das Amt für Schule der Stadt Bielefeld. Die Leiterin der Abteilung Schulentwicklungs- und Bildungsplanung, Kommunales Bildungsbüro der Stadt Bielefeld, Georgia Schönemann, sieht die Stärkung der Gesundheitsförderung an Bielefelder Schulen als Optimierung der Lernbedingungen und des Lernumfeldes in der Stadt. „Schulen, die ein „gesundes“ Umfeld bieten, können die Bildungschancen und die Bildungserfolge für die Schülerinnen und Schüler verbessern. Denn in einer positiven, ganzheitlichen, „gesunden“ Atmosphäre können Schülerinnen und Schüler besser lernen und auch die Lehrerinnen und Lehrer profitieren davon. Mit Veranstaltungen wie dieser möchten wir die Kommunikation und die Kooperation der Schulen untereinander intensivieren, damit sich noch mehr Schulen auf den Weg hin zur guten gesunden Schule machen“, so Georgia Schönemann.
Hier finden Sie mehr Informationen zum Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule": Schulentwicklungspreis