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BGM: Krefeld und die Unfallkasse NRW starten Pilotprojekt

Eine Gruppe von elf Personen steht in zwei Reihen hinter einem Tisch mit einem bunten Blumenstrauß. Der Kontext deutet auf ein Meeting oder eine Veranstaltung hin, möglicherweise im Rahmen der Unfallkasse NRW, die sich mit Arbeitsschutz und Prävention befasst. Alle Personen lächeln oder blicken freundlich, einige tragen Blazer und sind unterschiedlich gekleidet, was auf eine förmliche, aber nicht allzu strenge Kleiderordnung hinweist.

Krefelder Kindertagesstätten auf dem Weg zur gesunden Kita

Krefelder Kindertagesstätten auf dem Weg zur gesunden Kita

Mit Beginn des Jahres 2015 begann in der Stadtverwaltung Krefeld der offizielle Start für ein systematisches und zielgruppenorientiertes betriebliches Gesundheitsmanagement. Gabriele Pappai,Geschäftsführerin der Unfallkasse NRW und Gregor Kathstede,Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, unterzeicheten einen Kooperationsvertrag, in dem die Unterstützung der Stadt Krefeld durch die Unfallkasse NRW bei der Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) vereinbart wurde.

Den Auftakt der Kooperation bildet das Pilotprojekt "Gesunde Kita". In den kommenden Monaten findet in den beteiligten Kitas mit Unterstützung von Aufsichtspersonen der Unfallkasse NRW eine umfangreiche Analyse der Arbeitsbedingungen vor Ort statt. Die Ergebnisse werden in Gesundheitswerkstätten mit den Beschäftigten bewertet und als Grundlage für Verbesserungsvorschläge genutzt.

Die Stadt Krefeld erfüllt damit die im entsprechenden Tarifvertrag verankerte Verpflichtung, speziell etwas für den betrieblichen Gesundheitsschutz und die betriebliche Gesundheitsförderung ihrer Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zu tun.

Das Thema Gesundheit ist in der Stadt Krefeld nicht neu. In den vergangenen Jahren gab es verschiedenen Aktivitäten zur betrieblichen Gesundheitsförderung: jährlich stattfindende Gesundheitstage und Informationsveranstaltungen zu gesundheitlichen Themen, verschiedene Kurse zur Gesundheitsförderung, Lauftreffs, die Einrichtung von Ruhe- und Rückzugsräumen für Beschäftigte und einen Arbeitskreis von Experten und Interessenvertretern, der sich um die Belange rund um das Thema Gesundheit der Beschäftigten kümmert.

In der Zukunft soll das Engagement der Stadt Krefeld auf den Gebieten der Gesundheitsförderung, des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und der Personalentwicklung weiter ausgebaut, vernetzt und systematisiert werden. Vor diesem Hintergrund sind insbesondere die gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeitsbedingungen, die Stärkung der persönlichen Kompetenzen der Beschäftigten, die aktive Einbindung der Beschäftigten sowie die Etablierung von dauerhaften Strukturen und Prozesse zum Gesundheitsmanagement wichtige Ziele des Verwaltungsvorstandes.
Für die Realisierung dieser Ziele wurde ein erster Pilotbereich in Krefeld gesucht und gefunden.