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buddY-Programm Kinderrechte an NRW-Grundschulen gestartet

Das Bild zeigt das Logo des buddy Programms. Es besteht aus einem roten Kreis mit weißem Hintergrund, in dem das Wort 'buddy' in blauen Buchstaben steht. Oben und unten im Kreis stehen die Worte 'DAS' und 'PROGRAMM' in weißen Buchstaben. Das Logo steht im Kontext der Prävention im Arbeitsschutz, gefördert von der Unfallkasse NRW.

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann, Gabriele Pappai, Geschäftsführerin der Unfallkasse NRW, der Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, Christian Schneider und der Geschäftsführende Vorstand des buddY E.V., Roman R. Rüdiger besuchten jetzt die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Sternstraße in Duisburg-Walsum. Die Grundschüler demonstrierten ihren Gästen, wie sie an ihrer Schule im Klassenrat und im Schülerparlament demokratisch mitgestalten können. Sie diskutierten mit ihren Gästen über tägliche Fragen wie Kränkungen und Verletzungen aber auch über Menschenwürde und die Achtung des Privatlebens in ihrem schulischen Alltag.

„Das buddY-Programm ‚Kinderrechte für Grundschulen in NRW‘ unterstützt Schulen bei der demokratischen Gestaltung ihres Schullebens. Nordrhein-Westfalen gehört zu den ersten Bundesländern, die das Programm in der Schule umsetzen. Damit wird demokratische Kultur für die Schülerinnen und Schüler im Kindesalter erfahrbar gemacht“, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann.

„Die Schule ist einer der wichtigsten Orte, um Kinder- und Menschenrechte bekannt zu machen und einzuüben. Die Kinderrechte sollten sowohl Unterrichtsstoff als auch die Leitlinie für den Umgang miteinander sein“, sagte Schneider. „Die Zusammenarbeit mit der nordrhein-westfälischen Landesregierung und dem buddY-Programm ist für UNICEF ein wichtiger Beitrag, Kinder stark zu machen und sie bei der Gestaltung eines weltoffenen und solidarischen Schullebens zu beteiligen.“

„Seit dem Schuljahr 2015/2016 steht das buddY-Programm Kinderrechte NRW-weit allen zur Teilnahme offen. Wir wollen möglichst viele Schulen für eine Fortbildung gewinnen und so das Thema im täglichen Fachunterricht und in außerunterrichtlichen Angeboten im Ganztag platzieren“, sagte Rüdiger. „Nur so kann es gelingen, Kinderrechte in das Bewusstsein aller am Schulleben Beteiligten zu rücken. Dass bei einem solchen Vorhaben Eltern und kommunale Entscheidungsträger mit einbezogen werden müssen, liegt auf der Hand.“

Gefördert wird das Programm durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung, durch UNICEF Deutschland, aber auch durch die Unfallkasse NRW, die NRW.BANK und die Vodafone Stiftung Deutschland.

Starke Engagement-Partner für Kinderrechte
Das buddY-Programm Kinderrechte hat engagierte Partner gefunden, die es über die gesamte Laufzeit von knapp drei Jahren unterstützen. So gehörten neben der Geschäftsführerin der Unfallkasse NRW, Gabriele Pappai,  auch der Geschäftsführer der Vodafone Stiftung, Dr. Mark Speich und Dr. Alexandra Mette von der NRW.Bank zu den Gästen, die die Grundschülerinnen und -schülern begrüßten.