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Fachtagung Gewalt am Arbeitsplatz

Zwei Personen stehen in Silhouettenform vor bodenlangen Vorhängen und diskutieren mit einander. Die Szene ist in einem Büro- oder Konferenzraum angesiedelt und symbolisiert einen Austausch oder eine Auseinandersetzung, die im Rahmen von Arbeitsschutz oder Prävention relevant sein könnte. Die Personen sind nicht identifizierbar, was den Fokus auf das Thema Kommunikation und Problemlösung legt. Der Raum hat ein weiches, gleichmäßiges Licht, das durch die Vorhänge gefiltert wird, was eine professionelle Atmosphäre unterstreicht.

Aktuelle Kriminal- und Unfallstatistiken belegen eine Tendenz zu mehr verbaler und physischer Gewalt am Arbeitsplatz. Das bekommen besonders Behörden und öffentliche Einrichtungen, wie Sozial- und Jugendämter, Ordnungsämter, kommunale Zahlstellen oder Vollziehungs- und Finanzbeamte zu spüren. So mehren sich Meldungen über beleidigte, bedrohte und tätlich angegriffene Verwaltungsangestellte und Beamte. Dies verstärkt bei den Beschäftigten das Unsicherheitsgefühl und die Angst, am Arbeitsplatz selbst Opfer einer gewalttätigen Handlung zu werden.

Viele Bereiche der öffentlichen Verwaltung haben begonnen, sich mit dem Thema „Gewalt am Arbeitsplatz“ auseinanderzusetzen. Mit dem Bewusstsein, dass etwas am Arbeitsplatz passieren kann, beginnt Prävention.

Mit einer Fachtagung am 26. April in Köln möchte die Unfallkasse NRW als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung ihre Mitgliedsunternehmen über das komplexe Thema informieren und mit Fachvorträgen und Beispielen guter Praxis Ideen zur effektiven Gewaltprävention liefern.