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Fachtagung: Nachsorge nach traumatisierenden Ereignissen im Gesundheitsdienst

Eine Krankenschwester sitzt verletzt auf dem Boden eines Klinikzimmers. Sie hält ihren Arm und scheint Schmerzen zu haben. Im Raum befinden sich ein Krankenhausbett und medizinisches Equipment. Die Szenerie könnte auf einen Arbeitsunfall hindeuten, was auf die Bedeutung von Arbeitsschutz und Prävention hinweist.

Beschimpfungen, Drohungen, Aggressionen oder gar körperliche Übergriffe durch Patienten und Patientinnen, Bewohner und Bewohnerinnen oder deren Angehörige gehören für viele Beschäftigte in den Einrichtungen des Gesundheitswesens zum Arbeitsalltag. Hinzu kommt vielfach die Konfrontation mit menschlichem Leid, insbesondere bei versuchten oder vollzogenen Suiziden.

Oft werden dabei die psychischen Folgen unterschätzt, die aus solchen Ereignissen resultieren können. Diese reichen von Schlaf- und Konzentrationsstörungen über das ständige Wiedererleben der Situation bis hin zum Vollbild der sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung.

Auf der Fachtagung werden anerkannte Experten aus Wissenschaft und Praxis über die Ursachen der psychisch belastenden Ereignisse informieren. Sie werden aufzeigen, welche wirksame Hilfe Betroffene brauchen und wie sich Bewältigungsstrategien in den Einrichtungen des Gesundheitsdienstes etablieren lassen.

Die Fachtagung findet am 25. Mai 2011 im Veranstaltungszentrum der Ruhr-Universität Bochum statt.

Ein Faltblatt mit weiteren Informationen und einer Anmeldekarte können Sie hier herunterladen.