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Fachtagung zur Umsetzung der DGUV-Vorschrift 2 in Hochschulen

Großer, gut beleuchteter Seminarraum mit vielen Sitzplätzen, die von Teilnehmern besetzt sind. Alle Blicke sind auf eine Leinwand vorne gerichtet, auf der eine Präsentation angezeigt wird. Im Raum befinden sich Menschen verschiedenen Alters, die konzentriert der Präsentation folgen. Es wird ein Vortrag über Arbeitsschutz und Prävention gehalten, organisiert von der Unfallkasse NRW. Im Vordergrund stehen Mikrofone, die dafür sorgen, dass der Vortrag gut verständlich übertragen wird.

Am 21. Juni 2012 veranstaltete die Unfallkasse NRW in Hagen eine Fachtagung zur "Umsetzung der DGUV-Vorschrift 2 in Hochschulen" in NRW.

Drei Hochschulen haben an dem von der Unfallkasse NRW initiierten Modellprojekt mitgewirkt und Möglichkeiten zur Neuberechnung der Einsatzzeiten für Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte erarbeitet.
Im Rahmen der Fachtagung wurden die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert.
Die zahlreich erschienenen fachkundigen Gäste, allesamt Akteure im Arbeitsschutz in den Hochschulen -darunter Hochschulleitungen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sowie die Personalvertretungen- nahmen die Gelegenheit wahr, die von den projektteilnehmenden Hochschulen vorgestellten Berechnungsmethoden in drei angebotenen Workshops zu diskutieren und zu hinterfragen.




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Dr. Hans-Joachim Grumbach (Bild), Leiter der Abteilung Hochschulen, Unfallkasse NRW fasste die Ergebnisse anhand der Vorstellung einer Beispielhochschule zusammen. Dies verdeutlichte die individuellen Einsatzmöglichkeiten der Berechnungsmethoden mit all ihren Facetten.


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Podiumsteilnehmer (v.l.n.r.)
Dirk Köhler,Fachhochschule Köln (FH Köln), Michael Stöcker, Westfälische-Wilhelms-Universität Münster (WWU Münster), Dr. Christoph Saße, Leitender Betriebsarzt WWU Münster, Dr. Hans-Joachim Grumbach Unfallkasse NRW, Werner Klein, Personalrat nicht wissenschaftlich, Universität Duisburg-Essen,
Dr. Monika Seifert, Personalrat wissenschaftlich, Universität Duisburg-Essen.


Die Fachtagung wurde durch die sehr informative Podiumsdiskussion abgerundet. Die Tagungsgäste nutzten gezielt die Möglichkeit weitere Fragestellungen durch das Podiumsgremium kompetent beantwortet zu bekommen.

Als Abschluss des Projekts wird die Unfallkasse NRW die Ergebnisse in einer Handlungshilfe zusammenfassen und den Hochschulen in NRW zur Verfügung stellen. Damit stehen den Hochschulen in NRW nunmehr ausreichende Hilfestellungen zur Neuberechnung der Einsatzzeiten Ihrer Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte zur Verfügung.

Besonderer Dank geht an die Mitglieder der an dem Projekt beteiligten Arbeitsgruppen der Westfälischen-Wilhelms Universität Münster, Universität Duisburg-Essen sowie der Fachhochschule Köln.