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Mit Reflektoren sicher auf dem Schulweg

Drei Kinder stehen nachts mit einem Roller auf dem Gehweg neben einem Auto.

Drei Kinder stehen bei Nacht auf dem Gehweg. Eines der Kinder hält einen Roller. Sie stehen neben einem geparkten Auto. Die Umgebung ist dunkel, einige Straßenlichter leuchten im Hintergrund. Die Situation könnte auf die Bedeutung von Sichtbarkeit und Sicherheit im Straßenverkehr hinweisen.

Im Herbst und im Winter steigen die Risiken im Straßenverkehr – besonders für Schulkinder, die morgens bei Nebel und Dunkelheit unterwegs sind. Im ungünstigsten Fall sieht ein Autofahrer ein Kind erst, wenn der Wagen bereits bis auf wenige Meter an das Kind herangefahren ist. Nicht immer reicht dann die Zeit zum Bremsen.

Früher sichtbar und damit besser unterwegs sind dagegen Kinder, die Reflektoren tragen oder Kleidung mit reflektierendem Material: Bereits aus rund hundertfünfzig Metern Entfernung erfasst das Scheinwerferlicht eines Autos einen Verkehrsteilnehmer, der reflektierende Kleidung trägt.

Sicherheit zum Anziehen

Für Eltern bedeutet das: Auf Anorak, Regenjacke oder Hose des Kindes, sollte Reflex-Material angebracht sein. Auch  Mützen, Helme und die Schultasche selbst sollte mit Sicherheitsaccessoires ausgestattet sein.. So gilt für den Schulranzen:

Rückstrahlfähigkeit
Durch eine genügende Rückstrahlfähigkeit werden die Kinder auf ihrem Schulweg im Straßenverkehr besser wahrgenommen.
Fluoreszierende
orange-rote oder gelbe Flächen sollten jeweils mindestens 20 % von den Flächen der Vorder- und Seitenteile bedecken.
Retroreflektierende
Flächen sollten mindestens 10 % von den Flächen der Vorder- und Seitenteile bedecken.

Lesen Sie auch zu diesem Thema die Pressemeldung der Landesverkehrswacht NRW