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Neuer Rekord beim Landesprogramm "NRW kann schwimmen"

Zwei Kinder schwimmen in einem Pool und halten rote Schwimmbretter. Sie sind in flachem Wasser, konzentriert bei der Übung. Diese Aktivität fällt unter Maßnahmen zur Unfallverhütung im Kontext von Wasseraktivitäten und zur Förderung der Sicherheit im Wasser für Kinder. Die Unfallkasse NRW könnte solche Programme unterstützen, um das Bewusstsein für sichere Schwimmpraktiken zu stärken.

431 Ferienschwimmkurse im Jahr 2014. So lautet das neue Rekordergebnis des Landesprogramms "NRW kann schwimmen! Schwimmen lernen in den Schulferien in NRW". Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 6, die noch nicht sicher schwimmen können, werden seit 2009 in den Schulferien in zweiwöchigen Kursen behutsam an das Schwimmen herangeführt. Diese Ferienschwimmkurse ersetzen nicht den schulischen Schwimmunterricht, sondern stellen ein zusätzliches Angebot dar.

Die Kinder können für 10 Euro an dem 10-stündigen Kurs teilnehmen. Jeder Kurs wird mit 250 Euro unterstützt. Die Mittel in Höhe von jährlich 80.000 Euro werden vom Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) sowie der Unfallkasse NRW, der AOK Rheinland/Hamburg und der AOK NORDWEST zur Verfügung gestellt.

4.300 Schülerinnen und Schüler haben 2014 an den Kursen teilgenommen. Die „Seepferdchenquote“ stieg in diesem Jahr von 12 % zu Anfang auf 75 % am Ende der Kurse. Das bedeutet, dass 2.700 Schülerinnen und Schüler eine erste Etappe auf dem Weg zum sicheren Schwimmen erfolgreich absolviert haben.Für die Unfallkasse NRW ist es Unfallprävention im klassischen Sinn, denn durch die Kurse wird die Schwimmfähigkeit der Kinder erhöht.