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PCB im Hochbau
Durch den PCB-Skandal der Firma Envio in Dortmund geriet die Problematik der Verwendung Polychlorierter Biphenyle (PCB) wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Hier stand insbesondere die Entsorgung von Transformatorölen im Vordergrund. Doch nicht nur Transformatoröle waren ein Anwendungsgebiet für PCB.
Auch in bestehenden Gebäuden wurden PCB verwendet und können aus belasteten Baustoffen und Bauteilen in die Atemluft entweichen, was zu einer Gefährdung der Gebäudenutzer führen kann. Die Gebäudeverantwortlichen sind daher gehalten, in Betracht kommende Gebäude entsprechend untersuchen zu lassen. Bei Bestätigung des Verdachtes ist eine Sanierung durchzuführen. Die hierbei notwendige Vorgehensweise wird unter dem Aspekt der rechtlichen Rahmenbedingungen gemäß der PCB-Richtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie deren praktischen Umsetzung im Bereich der Stadt Hagen in einem Themenheft zur PCB-Problematik in der Zeitschrift „Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft“ (www.technikwissen.de) vorgestellt.
Den Artikel von Dr. Hansjörg Kieper (GfS Gesellschaft für Schadstoffuntersuchung und Sanierungsbegleitung), Dr. Heinz-Dieter Neumann (Unfallkasse Nordrhein-Westfalen) und Rita Rachor-Ebbinghaus (Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen) finden Sie hier.