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Rücken und Gelenke entlasten

Das Bild zeigt das Cover einer Broschüre von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) mit der Nummer 7011. Ein Mann hebt einen großen Karton. Oben links steht die Nummer '7011', und darunter ist das Logo der DGUV. Ein Hinweisschild mit der Aufschrift 'Denk an mich. Dein Rücken' befindet sich im Bild. Der untere Teil des Covers zeigt den Titel der Broschüre: 'Belastungen für Rücken und Gelenke - was geht mich das an?' Die Broschüre ist auf September 2013 datiert.

Neue Broschüre der gesetzlichen Unfallversicherung unterstützt Unternehmen bei Gefährdungsbeurteilung und Prävention

Neue Broschüre der gesetzlichen Unfallversicherung unterstützt Unternehmen bei Gefährdungsbeurteilung und Prävention

Rückenbeschwerden verursachen Schmerzen - und Kosten: Muskel-Skelett-Erkrankungen sind der Grund für fast ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland. Sie sind auch die zweithäufigste Ursache für Frühverrentungen. Was können Unternehmen tun, um die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu erhalten? Wie erkenne ich überhaupt Belastungen für Rücken und Gelenke? Und was kann man dagegen tun? Berufsgenossenschaften und Unfallkassen bieten den Unternehmen Unterstützung mit ihrer im Rahmen der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" neu aufgelegten Information "Belastungen für Rücken und Gelenke - was geht mich das an?".

Ein Bauarbeiter, der schwere Eisenträger schleppt, ein Installateur, der im Hocken arbeitet, eine Kindergärtnerin, die auf kleinen Stühlen sitzt. In vielen Branchen gibt es Tätigkeiten, die Rücken und Gelenke beanspruchen. Ob sie tatsächlich zum Problem werden, hängt von vielen Faktoren ab - zum Beispiel von der Dauer und Häufigkeit der ausgeübten Tätigkeit.

Erst eine Gefährdungsbeurteilung gibt Aufschluss darüber, wie hoch das Gefährdungspotenzial einzelner Tätigkeiten ist. Die Broschüre stellt dazu ein dreistufiges Verfahren vor und dazu eine Checkliste für Belastungen des Muskel-Skelettsystems. Darüber hinaus informiert sie über die gesundheitlichen Auswirkungen von Fehlbelastungen und zeigt mit dem TOP-System Möglichkeiten der Prävention auf. TOP steht für technische, organisatorische und personenbezogene Maßnahmen. Ergänzt werden die Informationen durch eine Liste von Ansprechpartnern.

Unternehmen können die Information "Belastungen für Rücken und Gelenke - was geht mich das an?" über ihre Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse beziehen. Alle Interessierten können die Information aus der DGUV-Publikationsdatenbank herunterladen.

Solange der Vorrat reicht, können kostenlose Ansichtsexemplare auch über das Kontaktformular unter www.deinruecken.de bestellt werden. Auf dieser Website finden Sie auch zwei filmisch dargestellte Best-Practice-Beispiele .

Hintergrund "Denk an mich. Dein Rücken"

In der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" arbeiten die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, ihr Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und die Knappschaft zusammen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Rückenbelastungen zu verringern.

Weitere Informationen unter www.deinruecken.de