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Sicher unterwegs? GUROM unterstützt Sie bei Ihrer Gefährdungsbeurteilung

Das Bild zeigt eine Verkehrsituation auf der Landstrasse. Zu sehen sind ein Rückspiegel und ein entgegenkommendes Fahrzeug

Bild: DVR

Die Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung machen es leider immer wieder deutlich: Von den Unfällen mit einem tödlichen Ausgang geschehen knapp über die Hälfte im Straßenverkehr (Jahr 2024). Daher ist es wichtig, eine systematische Verkehrssicherheitsarbeit in der eigenen Organisation zu integrieren. Mit GUROM als ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung von Mobilitätsrisiken werden seit über 15 Jahren Unternehmen und öffentliche Einrichtungen unterstützt. Wer bei GUROM teilnimmt, erhält frühzeitig Einblick, wo und welche Gefährdungen bestehen – noch bevor sie zur tatsächlichen Gefahr werden. Auf dieser Basis lassen sich passende und wirtschaftliche Maßnahmen gezielt auswählen.

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat arbeiten gemeinsam an diesem Projekt. Die Teilnahme ist für Unternehmen/öffentliche Einrichtungen als auch Privatpersonen durch die Finanzierung der gesetzlichen Unfallversicherungsträger kostenfrei. 

Eine personenbezogene und ganzheitliche Umsetzung 

In der Regel sind Gefährdungsbeurteilungen bedingungsbezogen. Bei GUROM ist das jedoch anders: Die Gefährdungen werden personenbezogen erfasst – die Einschätzungen der Beschäftigten bilden die Grundlage. Das stärkt zugleich die Beteiligung und Mitwirkung in der Organisation.

Verkehrssicherheit ist nicht nur eine Frage der Fahrkompetenz, sondern deutlich komplexer. Deshalb geht GUROM ganzheitlich vor und nimmt nicht nur die Fahrzeugwartung in den Blick, sondern auch Gefährdungen entstehend durch die Arbeitsorganisation oder die psychische Belastung. 

Entscheidungshilfe durch einen ausführlichen Bericht

Für Ihr Unternehmen/Ihre Einrichtung wird auf Basis der einzelnen Angaben der Mitarbeitenden ein aggregierter und anonymisierter Unternehmensbericht erstellt, mit dessen Hilfe Sie in der Lage sind, zielgerichtete Maßnahmen zur Sicherstellung von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten auszuwählen und durchzuführen. Außerdem bekommt jede und jeder GUROM-Teilnehmende eine persönliche Rückmeldung, die Gefährdungen aufzeigt und Hinweise bzw. Tipps dazu liefert. 

Arbeitsplatz Straße bringt besonderes Gefahrenpotenzial mit

Bei manchen Tätigkeiten sind Mobilitätsrisiken ausgeprägter. Daher bietet GUROM beispielsweise für Güterverkehr, Personenbeförderung (Fern- und Nahverkehr) ambulanten Pflegedienst, Rettungsdienst oder Außendienstmitarbeiter passende Fragebogenmodule an. 

Weiterführende Informationen

Sie sind daran interessiert, an GUROM teilzunehmen? Dann melden Sie sich bei Frau. Dr. Coline Kuche (ckuche@dvr.de, +49 (0)30 2 26 67 71 – 28) oder dem Projektteam der Universität Jena (info@gurom.de, +49 (0) 3641‐945‐139). 

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