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Straßenwärter in Hessen trainieren jetzt mit dem Konzept des Risikoparcours der Unfallkasse NRW

Drei Männer in orangefarbener Warnkleidung stehen in einer Werkshalle. Zwei halten Sicherheitsutensilien: Einer einen Vorschlaghammer, der andere ein Baustellenschild. Im Hintergrund ist ein großes Fahrzeug sichtbar. Diese Szene betont das Thema Arbeitsschutz und Prävention, relevant für die Unfallkasse NRW. Die Umgebung weist typische Sicherheitsausrüstungen auf, die für Straßenbauarbeiten genutzt werden.

Das erfolgreiche Schulungskonzept des "Risikoparcours", das die Unfallkasse NRW zusammen mit dem NRW-Verkehrsministerium, dem Netzwerk Verkehrssicheres NRW, der Bayerischen Landesunfallkasse und Straßen.NRW entwickelte, wird künftig auch in Hessen eingesetzt. Denn trotz aller technischen Sicherungsmaßnahmen bleibt der Beruf des Straßenwärters gefährlich.

Ziel ist es, die Straßenwärter für Gefahren zu sensibilisieren und auf gefährliche Arbeitsroutinen aufmerksam zu machen. Die Straßenwärter von "Hessen Mobil" sorgen wie ihre Kollegen von "Strassen.NRW" für ein funktionsfähiges Verkehrswesen auf allen außerörtlichen Straßen.

Beim "Risikoparcours" wird  mit realitätsnahen Simulationen veranschaulicht, wie schwierig die Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen herannahender Fahrzeuge auf Autobahnen mit einem Blick durch den Lkw-Seitenspiegel ist. Darauf aufbauend wird das sichere Aussteigen aus einem Fahrzeug bei fließendem Verkehr trainiert.  Weitere Stationen des Parcours befassen sich mit dem Übersteigen von Schutzplanken, dem Queren von Fahrbahnen und dem Arbeiten unter Beobachtung des Verkehrs.

Die erste Station des "Risikoparcours" war die Autobahnmeisterei Rodgau.