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Unfallkasse NRW erhält Auszeichnung für Chancengleichheit im Job

Das Bild zeigt das Logo der Total E-Quality Initiative. Es besteht aus der Schrift 'TOTAL E-QUALITY' in einem Halbkreis um einen stilisierten 3D-Buchstaben 'Q', der in Weiß auf blauem Hintergrund angezeigt wird. Innerhalb des Buchstabens befinden sich gelbe Sterne, die an die Europäische Union erinnern. Das Logo steht für Chancengleichheit und Diversität im Arbeitsumfeld, was im Kontext der Unfallkasse NRW einen hohen Stellenwert für Arbeitsschutz und Präventionsmaßnahmen hat.

Die Unfallkasse NRW sorgt für Chancengleichheit ihrer Beschäftigten und wird dafür jetzt erstmals mit dem Total E-Quality Prädikat ausgezeichnet.

"Besonders stark präsentiert sich die Unfallkasse in den Bereichen chancengerechte Personalbeschaffung und -entwicklung", sagt Eva Maria Roer, Vorstandsvorsitzende des Vereins Total E-Quality Deutschland. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf nachhaltig zu verankern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Frauen in Führungspositionen.
"Diese Auszeichnung dokumentiert unsere vielen Maßnahmen, die über Regelungen des Bundes- und Landesgleichstellungsgesetzes hinausgehen. Sie sind das Ergebnis eines langjährigen Prozesses," sagt Dorothea Wolf, Bereichsleiterin Personalentwicklung bei der Unfallkasse NRW. "Das Prädikat ist für uns zudem Anreiz, auf diesem Weg weiterzumachen." So gibt es bei der Unfallkasse NRW bereits Dienstvereinbarungen zur "Gleitzeit" – damit Arbeitszeit flexibel eingeteilt werden kann – und zur "Alternierenden Telearbeit" für eine verbesserte Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit.

Ein Eltern-Kind-Zimmer ermöglicht es, dass Beschäftigte im Notfall ihr Kind mit zur Arbeit bringen können. Schulungen zu leistungsorientierter Beurteilung befassen sich auch mit etwaigen Diskriminierungen und zeigen Lösungen, diese zu vermeiden. Zudem gibt es Infos zu Ferienbetreuung von Kindern, Ratgeber für pflegende Angehörige und Wegbegleitung bei familienbedingten Auszeiten. Ilona Voigt, Referentin Personalentwicklung bei der UK NRW, ist überzeugt davon, dass sich diese Maßnahmen insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des absehbaren Fachkräftemangels auszahlen.