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Vertrag über nachhaltige Psychotherapeutische Versorgung unter Dach und Fach

Zwei ältere Männer sitzen an einem Holztisch in einem Büro. Beide tragen Anzüge; der Mann links hat eine Brille auf und lächelt, während er mit einem Stift auf ein Dokument zeigt. Der Mann rechts hält einen blauen Stift über ein geöffnetes Aktenbuch. Im Hintergrund sind Regale mit Büchern und ein großes Fenster, das Tageslicht hereinlässt. Das Bild könnte im Kontext von Arbeitsschutz und Prävention bei der Unfallkasse NRW stehen, da es eine professionelle Arbeitsumgebung zeigt.

Die Zusammenarbeit der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen mit qualifizierten Psychotherapeuten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wurde nun in einem Vertrag festgelegt. Dieser Vertrag wurde am 2. Juli vom Direktor des Landschaftsverbandes Dr. Wolfgang Kirsch und dem Sprecher der Geschäftsführung der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Josef Micha, im LWL-Landeshaus in Münster unterzeichnet.

"Nach Anschlägen, Amokläufen, Betriebsunfällen und anderen Katastrophen mit vielen Betroffenen können wir den Versicherten der Unfallkasse NRW in Westfalen gewährleisten, dass sie psychotherapeutisch optimal versorgt werden und das auch noch Jahre nach einem sogenannten Großschadenereignis", betonte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch.

Oft treten aber erst nach Wochen oder Monaten seelische Probleme auf, wenn die Ersthelfer ihren Einsatz längst beendet haben. Doch wer behält im Blick, ob die betroffenen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen das Geschehene dauerhaft verarbeiten? "Die Amokläufe in Emsdetten und Winnenden haben uns vor Augen geführt, dass wir eine nachhaltige psychotherapeutische Versorgung brauchen", sagt Josef Micha. Daher hat die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen Versorgungsstrukturen aufgebaut, die Spätfolgen möglichst vermeiden soll. "Dafür brauchen wir in Zukunft starke Partner wie den LWL mit seinem westfalenweiten Krankenhausnetz", so Micha.



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