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Zum Start der Paralympics in London
Vom 29. August an werden über 4.000 Sportler aus über 165 Nationen bei den Paralympic games um Medaillen kämpfen. Die Paralympics sind das Highlight des Behindertensports. Die Athleten zeigen zu welchen Leistungen Menschen mit Behinderungen fähig sind und das auch sie begeistern können. Gleichzeitig geben sie anderen ein Beispiel, sich nach einem schweren Unfall oder Krankheit im Sport zu engagieren. 150 Athleten werden für Deutschland an den Start gehen.
Sport bildet einen Schwerpunkt in der Rehabilitation von Verunfallten. Er hilft bei der Gesundung des Körpers und bei der Überwindung von Schicksalsschlägen. Er schafft Erfolgserlebnisse, aus denen Menschen für sich Kraft schöpfen und stellt neue soziale Kontakte her.
Daher engagiert sich die gesetzliche Unfallversicherung aktiv im Reha- und Behindertsport. Ein Beispiel ist die Paralympics-Zeitung. Das Zeitungsprojekt, bei dem 20 Schülerredakteure aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz die Redaktion bilden, wurde bereits mehrfach international ausgezeichnet. Die Ausgaben der Paralympics-Zeitung erscheinen vom 30. August bis zum 13. September 2012 unter anderem als Beilage in „Die Zeit“, „Handelsblatt“ und „Der Tagesspiegel“. Der Tagesspiegel, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Agentur panta rhei geben die Zeitung gemeinsam heraus.
Ein bisher einmaliges Projekt ist die Filmdokumentation „Gold – Du kannst mehr als du denkst“. Der Sportfilm, der 2013 in die Kinos kommt dokumentiert drei Athleten auf ihrem Weg zu den Paralympics in London. Sport ist ihr Motor, der Motor für eine aktive und soziale Integration. „GOLD“ zeigt, warum Leid und Leidenschaft zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Der Faszination, der Kraft und der Lebensfreude dieser Athleten kann man sich nicht entziehen. Lassen sie doch die eigenen Grenzen bedeutungslos erscheinen und fordern uns auf:
Du kannst mehr als du denkst - in jedem von uns steckt GOLD.
Kurt Fearnley, Rennrollstuhlfahrer, Henry Wanyoike,
Langstreckenläufer und Kirsten Bruhn, Schwimmerin (v.l.)
Großformatige Foto- und Kunstmotive vom GOLD-Fotografen Olaf Ballnus, die während der Dreharbeiten zum Film "GOLD" entstanden sind werden nun in einer Fotoaustellung in ausgesuchten Einkaufspassagen gezeigt.
In NRW ist die Ausstellung vom 27. August bis zum 1. September auf dem Limbecker Platz, 1A, in Essen zu sehen.
Nach den Spielen wird die Fotoausstellung weiter touren und bis zur Filmpremiere am 26. Februar 2013 in Hamburg an verschiedenen Orten in Deutschland zu sehen sein. Im Umfeld und während der Paralympics findet die Ausstellung mit freundlicher Genehmigung des IPC statt.
Bei der Förderung des Behindertensports kooperiert die DGUV eng mit dem Deutschen Rollstuhlsportverband (DRS), dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) und dem Förderkreis Behindertensport.
Wie sehr Bewegung verbindet zeigt die BG-Kliniktour. Reha- und Behindertensport stehen im Mittelpunkt der Infotour. Manche Kliniken laden zu einem Tag der offenen Tür ein, andere präsentieren sich im Rahmen von Veranstaltungen des Behindertensports oder zu anderen öffentlichen Anlässen. Die Besucher können Sportvorführungen genießen und auch selbst verschiedene Sportgeräte ausprobieren. National und international erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler mit Behinderungen unterstützen die Kliniktour. Sie berichten von ihren eigenen Erfahrungen und wollen so anderen ein Mut machendes Beispiel geben. Eigens für die Tour wurde der Song „Du bist ein Held“ von der Band "Freifall" geschrieben. Das Video zum Song zeigt eindrucksvolle Bilder des Behindertensports.
Hier kommen Sie zum BG-Kliniktoursong.
Der nächste Termin der BG-Kliniktour ist in Halle/Saale in den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost am 14. September 2012.