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Eltern-Taxi schränkt kindliche Entwicklung ein
Ein junges Mädchen mit blonden Zöpfen und einem pinken T-Shirt trägt einen Rucksack. Sie geht draußen auf einem Gehweg und lächelt. Der Kontext könnte auf Arbeitsschutz hinweisen, insbesondere auf sichere Schulwege und angemessene Ausrüstung für Kinder, um Unfälle zu vermeiden.
Aktionstage: Zu Fuß zur Schule
Eltern, die ihre Kinder morgens mit dem Auto zur Schule bringen, tun ihrem Nachwuchs keinen Gefallen. Im „Eltern-Taxi“ lernen die Kinder kaum, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Besser ist es, die Kinder zu Fuß gehen zu lassen. Darauf weist jetzt die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen (UK NRW) hin. Anlass sind die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule“ vom 17. bis 23. September.
Kinder, die an der frischen Luft zur Schule gehen, erleben ihre Umwelt aktiv. Sie lernen auch, für sich Verantwortung im Straßenverkehr zu übernehmen. Schritt für Schritt gehen sie sicher in Richtung Selbstständigkeit. Bei Wind und Wetter tun sie dabei auch noch etwas für ihre Abwehrkräfte und gegen Haltungsschäden oder Übergewicht. Das alles bietet das enge Auto nicht: Es gibt kaum Bewegungsfreiheit, die Kinder werden bequem und dazu verleitet, sich nicht anzustrengen.
Es hat sich gezeigt, dass zur Schule laufende Kinder die räumlichen Zusammenhänge ihres Stadtteils besser kennen. Dies kann auch das räumliche Denken trainieren. Kinder, die ihre Erlebnisse schon auf dem Schulweg mit ihren Freunden austauschen, sind eher bereit für den Unterrichtsstoff. Sie lernen deshalb oft ruhiger und konzentrierter als Kinder, die ihre Kumpel erst in der Klasse treffen und sich erst einmal „ausquatschen“ müssen.
Auf dem Weg zur Schule und zurück sind alle Schülerinnen und Schüler geseetzlich unfallversichert, egal mit welchem Verkehrsmittel sie den Schulweg zurücklegen. Die Unfallkasse NRW trägt nach einem Unfall die Kosten für eine eventuell notwendige medizinische Behandlung und anfallende Rehabilitationsmaßnahmen.
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