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Gebrauchtes Kinderfahrrad - auch Secondhand muss sicher sein
Ein gutes Kinderfahrrad ist teuer und sowieso bald wieder zu klein. Viele Eltern suchen deshalb ein günstiges Gebrauchtrad – in Kleinanzeigen, auf Flohmärkten oder Internet-Auktionsplattformen. Gebrauchträder kosten dort oft nur den Bruchteil eines neuen Rades.
Licht und Bremsen müssen funktionieren
Doch niedriger Preis hin oder her: Auch ein Secondhand-Rad muss sicher sein. Und das heißt: frei von Rost, frei von hervorstehenden Muttern und Schrauben und bestückt mit ei-ner funktionierenden Beleuchtung und griffigen Bremsen. Räder, die noch nicht einmal diese wenigen Bedingungen erfüllen, sind für Kinder ein großes Sicherheitsrisiko. Darauf weist die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen hin.
Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen rät vor allem beim Licht und bei den Bremsen genau hinzusehen:
Licht:
• weißer Frontreflektor und Scheinwerfer vorne
• ein rotes Rücklicht und ein roter Großflächenrückstrahler
• große Reflektoren an den Pedalen
• einen fest am Reifen anliegenden Dynamo (noch besser: Dynamo mit Standlichtanlage)
• jeweils 2 Speichenreflektoren pro Rad oder retroreflektierende Streifen an den Reifen
Bremsen:
• Unbedingt vor dem Kauf prüfen!
• Der Bremshebel sollte nah am Lenker liegen
• Die Bremsbeläge mit Profil sind sicher befestigt und reagieren zuverlässig
• Bremszüge reagieren prompt
Bei Internet-Angeboten ist es oft schwierig, die Beschaffenheit des Rades zu beurteilen. Das Rad kann nicht ausprobiert werden, ein Umtausch ist nicht immer möglich. Deshalb ist ein „realer“ Marktplatz vorzuziehen – also ein Flohmarkt, eine Kleinanzeige oder das Gebrauchtrad aus dem Fahrradgeschäft.
Präventionskampagne „Risiko raus!“ der gesetzlichen Unfallversicherung
Unter www.risiko-raus.de, Rubrik: Infomaterial, gibt es die kostenlose Broschüre „Sicher mit dem Rad zur Schule. Informationen für Eltern von jungen Radfahrern“.
Unsere Pressemitteilung können Sie hier im pdf-Format herunterladen.