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Unfallkasse NRW warnt vor Unfallrisiken durch Kickboards und Waveboards

Drei Kinder fahren auf einem gepflasterten Weg Fahrrad. Sie tragen gelbe Sicherheitswesten und Helme. Der Vordergrund zeigt ein Kind mit rotem Fahrrad und rotem Helm, gefolgt von zwei weiteren Kindern. Im Hintergrund sind Gebäude mit roten Ziegeldächern und ein Verkehrszeichen zu sehen. Der Fokus liegt auf Sicherheit und Prävention im Straßenverkehr für Schulkinder, passend zum Kontext der Unfallkasse NRW.

Morgens sieht man sie oft: Kinder, die auf Trendsportgeräten wie Waveboards oder Kickboards zur Schule rollen. Das sieht dynamisch aus und spricht für Tempo. Allerdings steigt mit der Geschwindigkeit auch die Unfallgefahr. Schon der kleinste Stein, ein Ästchen, ein Gullideckel oder auch nur eine Unebenheit auf dem Gehweg kann die Räder abrupt stoppen. Das Kind kann stürzen, sich Schürfwunden, Prellungen oder, schlimmer, Kopf- und Zahnverletzungen zuziehen. Die Unfallkasse NRW appelliert deshalb an Eltern, ihre Kinder nicht mit diesen Geräten zur Schule fahren zu lassen. Bessere Alternativen sind Roller mit großen Rädern und verkehrssichere Fahrräder.

Auf Wave- oder Kickboard sind die Kinder oft genauso schnell unterwegs wie ihre Schulkameraden auf dem Fahrrad. Allerdings haben Fahrräder vergleichsweise große Räder und eine Bremse. Ihnen können deshalb kleine Hindernisse oder eine schlechte Beschaffenheit des Weges kaum etwas anhaben. Ist ein Kind dagegen auf dem Waveboard, eine Art Skateboard mit nur zwei Rollen, oder auf dem kleinen leichten Kickboard unterwegs, verliert es leichter die Kontrolle über das Fahrzeug. Es fällt möglicherweise ungebremst auf den Gehweg oder die Straße. Selbst eine komplette Schutzausrüstung, bestehend aus Helm sowie Schonern für Knie, Handgelenke und Ellbogen, kann da wenig ausrichten: Wird das Kind zum Beispiel über die Lenkstange des Kickboards geschleudert, schlägt es häufig mit dem Gesicht, der Hüfte oder der Schulter auf der Straße auf. Dafür gibt es keinen Schutz.

Ein zusätzliches Risiko stellen Schultasche und Sportbeutel dar. Der Ranzen schränkt die Bewegungsfreiheit des Kindes schon beim normalen Fahren ein, muss dann noch der Sportbeutel in der freien Hand getragen werden, fehlt diese Hand auf dem Kickboard zum Gegensteuern. Die Fahrt wird zu einem unkalkulierbaren Risiko.

Die Unfallkasse NRW ist die gesetzliche Unfallversicherung für rund zwei Millionen Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen in Nordrhein-Westfalen. Der Versicherungsschutz ist beitragsfrei.

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